Eröffnung der Ausstellungen von Edgar Calel und Lin May Saeed.
Wir laden Sie und Ihre Freund:innen herzlich zur Vernissage am Donnerstag, 5. März 2026, um 18:00 Uhr ein!
EDGAR CALEL (*1987) ist ein guatemaltekischer Künstler, dessen Arbeit sich mit landwirtschaftlichen Traditionen und Ritualen sowie dem Schutz der Natur in seiner Heimat befasst. Er hat enge familiäre Verbindungen zur indigenen Maya-Kultur und interessiert sich sehr für die Maya-Kosmovision – eine Weltanschauung, die das Leben als spirituelle und miteinander verbundene Beziehung zwischen Menschen, Land, Vorfahren und Natur versteht.
Er setzt sich kritisch mit den heutigen Plantagen in Guatemala und ihren Monokulturen auseinander, die in der Regel exportiert werden, sowie mit den oft damit verbundenen unfairen Arbeitsbedingungen. Gleichzeitig zeigt er, wie indigene Gemeinschaften sich gegen die Ausbeutung ihres Landes wehren und weiterhin für ihre Rechte und den Schutz der natürlichen Ressourcen kämpfen.
Die deutsch-irakische Künstlerin LIN MAY SAEED (1973–2023) setzte sich in ihrer Arbeit mit der Beziehung von Menschen und Tieren auseinander und stellte die Hierarchien zwischen ihnen infrage.
In ihren Zeichnungen und Skulpturen nehmen Tiere nicht eine symbolische oder dekorative Rolle sein, sondern werden zu aktiven Protagonist:innen. So entwarf Saeed ein von Solidarität und Fürsorge geprägtes Miteinander von menschlichen und nicht-menschlichen Lebewesen.
18:00 – Türöffnung
18:30 – Begrüssung durch die Direktorin iLiana Fokianaki
